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Diversifikation

Klassische Diversifikation (50/20/20/10)

Überall investiert sein; über die ganze Welt gestreut.

Was ist der Hintergrund?

Bereits im 14.Jahrhundert sagte der berühmte Philosoph Erasmus: „Vertraue nicht all deine Waren einem einzigen Schiff an.“ Selbstverständlich geht es heute nicht mehr um Waren und Schiffe, sondern, stattdessen um Geld und verschiedene Werte.

Doch der Hintergrund bleibt derselbe: Früher war das Risiko, dass das Schiff nicht im Zielhafen ankam, heute ist es die Insolvenz oder Wertverlust einzelner Werte.

Worum geht es?

Bei der Diversifikation sollen Risiken gemindert werden, indem die einzelnen Anlagen zwischen

    • verschiedenen Anlageklassen (Aktien, Anleihen, Rohstoffe, Immobilien, Edelmetalle)
    • innerhalb der Anlageklassen (z.B. verschiedene Branchen bei Aktien, Geschäfts- oder Privatimmobilien etc.)
    • verschiedenen Währungen (z.B. Euro, Dollar etc.)
    • unterschiedlichen Regionen (z.B. Europa, USA, Asien)

verteilt werden. Einzelne Ausfälle oder Verluste sollen dem Anleger nicht schaden können, Marktschwankungen sollen durch unterschiedliche Verläufe (Korrelationen) gemindert werden.

Die perfekte Diversifikation beteiligt den Anleger an allen Vermögenswerten dieser Welt. Er erzielt daraus eine relative Wertsicherheit und neutrale Wertentwicklung gegenüber allen anderen Vermögensinhabern dieser Welt. Egal wie sich die Welt entwickelt, der Anleger ist mit der Diversifikationsstrategie ist immer gleich vermögend gegenüber dem globalen Durchschnittsanleger.

Konzept & Umsetzung

Aktienanteil:
Große Streuung mit möglichst wenigen Fonds durch den 1.600 Titel umfassenden World Index, jedoch mit Schwerpunkt Amerika. Damit das Währungsrisiko niedriger ist und auch kleinere Werte hinzu kommen ergänzen wir den Worldindex mit dem Eurostoxx 600 Index. Ebenfalls große Streuung, aber insgesamt deutlich kleinere Werte. Um Deutschland etwas über zu gewichten investieren wir noch 10 % in den DAX. (Aktiv 0/Passiv 100)

Immobilienanteil:
In diesem Depot erfolgt die Immobilieninvestition über Immobilienaktien weltweit. 

Zinsanteil:
Im Zinsanteil muss der Anlageausschuss von Smart Money sehr opportun arbeiten. Soweit möglich sollen Zins-ETF eingesetzt werden. Jedoch nur in liquiden Märkten. Gemanagte Zinsfonds haben ebenso eine Daseinsberechtigung. (Aktiv 50/Passiv 50)

Goldanteil und Sonstiges:
Einen Fonds der den Goldpreis weitestgehend abbildet.

Anlageziel

Als Teil meines Gesamtvermögens möchte ich einen Betrag von mindestens € 30.000 in einen (einzelnen) Vermögensbaustein investieren. Das SMARTe Anlageziel für diesen Vermögensbaustein lautet wie folgt: Meine Anlage soll mittel- oder langfristig mit einem klassischen Ansatz (ohne weitere Einschränkungen) auf Basis des Magischen Dreiecks angelegt werden . Meine Absicht für die Anlage ist die Erzielung der bestmöglichen Marktrendite ohne dabei die nachfolgend vorgegebene Risikovorgabe zu überschreiten. Als Finanzprodukte sollen börsennotierte, liquide Geld- und Sachwerte (z.B. durch Fonds & ETFs) genutzt werden. Meine Risikovorgabe lautet: Meine Anlage darf ein erhöhtes Risiko eingehen. Unter einem erhöhten Risiko verstehe ich das Schwankungsrisiko eines Vergleichdepots, das zu 70 % in den DAX® und zu 30 % in Bundesanleihen (10 Jahre) investieren würde. Zusätzlich darf das Substanzverlustrisiko meiner Anlage maximal 15 % betragen. Zur Umsetzung sollen die Werten in meinem Depot breit gestreut werden (Diversifikation). Für die Assetklassenallokation sehe ich , 50 % Aktien, 20 % Immobilienaktien, 20 % Zinsen und 10 % Gold vor (Strategie: klassische Diversifikation).

Zum Erreichen dieses Zieles ist ein Zeithorizont von 10 Jahren vorgesehen, mit zweijährigen Kontroll- und Messzeitpunkten in Bezug zu der Entwicklung eines Vergleichdepots, das zu 70 % in den DAX® und zu 30 % in den REX® investiert (als Benchmark). Darüber hinaus soll bei einer negativen Abweichung von mehr als 15 % ein sofortiger außerordentlicher Kontrollpunkt einberufen werden.

Risikoprofil der Lösung

  • Niedriges Substanzrisiko der Anlagen.
  • Die Schwankungen entstehen hauptsächlich durch den Aktienanteil und liegen in etwa bei 50 % der Schwankungsbreite des DAX.
  • Die Höhe der Schwankungen hängt von den einzelnen Märkten ab, es wird nicht versucht aktiv Schwankungen zu verringern.
  • Bei den Zinsanlagen bestehen Risiken aus Ausfällen und Zinsänderungen. Die Zinsanlagen werden opportun von Smart Money gesteuert. Falschbewertungen können zu Substanzverlusten führen.
  • Schwankungen vom Goldpreis inkl. dem US-Dollarrisiko sind vorhanden, werden sich jedoch zumeist mit anderen Schwankungen überlagern.

Assetklassen der Produkte dieser Lösung:
•    50 % Aktien
•    20 % Immobilienaktien
•    20 % Zinspapiere
•    10 % Gold

Weitere Risiken:

  • Wirtschaftsform wie wir sie kennen stürzt zusammen
  • Eine Rezession führt zu einer Erhöhung der Ausfallrisiken. Auch bislang gute Bonitäten verschlechtern sich.
  • Risiken im Banksystem führen zu Ausfällen.
  • Massiver Anstieg der Verschuldung in Europa.
  • Zinsanstieg reduziert den Kurs der bestehenden festverzinslichen Anleihen
  • Zinsrückgang reduziert den Kurs vorhandener Variablen Anleihen
  • Risiken von ETF, falls ETF benutzt werden  
    • Handelsdifferenzen zwischen Markt und Marktnachbildung
    •  Wertpapierleihe
    • Termingeschäfte
    • Swopgeschäfte 
    •  Manipulation der gewählten Indizes
  • In obigen Extremfällen kann die Liquidität eingeschränkt sein.
  • Immobilienaktien können stärker schwanken als eine durchschnittliche Aktie,
    • weil diese Gesellschaften in der Regel über Kredite Immobilien gekauft haben.
    • Weil Immobilien derzeit hoch bewertet erscheinen.

Vorteile und Stärken der Lösung

  • Verteilung der Anlagesumme in die größten Märkte für Vermögensanlagen.
  • Der Schwerpunkt auf ETF bringt niedrige Kostenbasis und breite Streuung.
  • Der Schwerpunkt auf ETF verringert den negativen Einfluss von falschen Entscheidungen von Fondsmanagern.
  • Sehr breite Diversifikation einer im Verhältnis kleinen Anlagesumme.
  • Höhere Stabilität der Jahresergebnisse im Verhältnis zu einer Anlage mit 50 % in den DAX und den Rest in Zinspapieren.
  • Es sollte keine höhere Wertigkeit als die Anlage in Gold, Immobilien und breit gestreut in Aktien geben.

Renditequellen, Erfolgs- und Messfaktoren

Die Strategie ist erfolgreich, wenn sich die Welt immer weiterentwickelt und das bestehende Wirtschaftssystem erhalten bleibt. 

Renditequellen:

    • Konjunktur weltweit
    • Steigerung der Vermögenspreise (Gold, Immobilien)
    • Rendite aus der dauerhaften Steigerung des Aktienmarktes
    • Rendite aus Zinsen
    • Rendite aus Dividenden
    • Rendite aus Mieten
    • Rendite aus Inflation

Messfaktoren:

    • REX für den Zinsanteil
    • DAX für den Aktienanteil
    • Euro/Dollar für Währungsschwankungen
    • IMX-Entwicklung Mietpreise
    • Inflationsentwicklung
    • Entwicklung Goldpreis

Anleger-Zielgruppe: Für wen ist die Lösung geeignet?

  • Für alle Anleger, die mit mittleren Schwankungen Ihres Depotstandes gut leben können, sich jedoch wünschen, dass die Schwankungsstärke begrenzt bleibt.
  • Für alle Anleger die über eine breite Diversifikation Ihr Vermögen stabil aufstellen möchten.
  • Für alle Anleger die den Fokus auf Stabilität und Werthaltigkeit legen und nicht auf Rendite. Die Rendite ergibt sich aus der Wertveränderung der weltweiten Güter- Zins- und Vermögensmärkte.


Die Zielgruppe benötigt bei der Klassischen Diversifikation 70 keine tiefgehenden Erfahrungen und Kenntnisse bei Aktien, weil wir mit den breit gestreuten Anlagen das Einzelrisiko zu vermeiden versuchen. Die Anleger sollten grundlegendes wirtschaftliches Verständnis besitzen und die Zyklen der Märkte verstehen. Für Zinsanteil sind grundlegende Kenntnisse und Erfahrungen hinsichtlich Zinspapieren sicherlich in der Bewertung hilfreich.

Emotional verlangt dieses Portfolio eine zurückhaltende Renditeerwartung. Die meisten Jahresergebnisse sollten zwischen – 5 % und + 8 % p.a. liegen (sofern die Zinsen sich nicht grundsätzlich ändern). 

Anlegertypus:

    • Der Anleger glaubt daran, dass die Märkte langfristig steigen.
    • Der Anleger möchte seine Altersvorsorge über die Beteiligung an den Finanzmärkten aufbauen jedoch keine hohen Risiken eingehen.
    • Der Anleger sucht eine Strategie, wie er die schwankenden Märkte im Griff hat und eine ansprechende Rendite oberhalb des sicheren Zinses erzielen kann.

Kosten und Disclaimer

Siehe ausgewähltes Beratungsmodell.

Jährliche Rückerstattung aus Retrozessionen: 0,1 % - 0,3 %



Beratungsmodelle

Einmalige Beratungsvergütung.

2%

Enthaltene Leistungen:

  • Zielberatung (persönlich oder online)
  • Strategieberatung (persönlich oder online)
  • Risikoprüfung
  • Aufbau und Empfehlung eines zielfokusierten Investmentportfolios

*Alle Preise zzgl. MwSt.

Wählen Sie nun Ihr gewünschtes Beratungsmodell aus

  • Kosten zzgl MwSt
  • Rabatte
  • Individuelle Beratung
  • Regelmäßige Portfolioüberprüfung
  • Umschichtungen
  • Beratungsumfang
  • Minimale Beratung
  • 0.45%
  • 0,05 % ab 1.000.000,-- € Depotwert

  • nein

  • wie Neuanlage

  • 2 Stunden pro Jahr, Ausnahme Neuanlage

  • Online-Beratung
  • 0.75%
  • 0,05 %  ab 250.000,-- € + 0,10 % ab 1 Mio. € Depotwert

  • nach Strategievorgabe

  • keine Ausgabeaufschläge

  • 6 Stunden pro Jahr, ausgenommen Neuanlage

  • Persönliche Beratung
  • 0.95%
  • 0,05 %. ab 250.000,-- €, 0,10 % 1 Mio. € Depotwert


  • nach Strategievorgabe

  • keine Ausgabeaufschläge

  • Ohne zeitliche Begrenzung

Dieses Beratungsmodell ist erst möglich ab einer Anlagesumme von€ 50.000,00

  • VV-Control
  • 0.30%
  • 0,05 % ab 1 Mio. € Depotwert

  • Täglich

  • keine Ausgabeaufschläge

  • Geeignetheit und Einhaltung der Vorgabe