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Diversifikation

Moderne Diversifikation (40/10/20/20/10)

Breit investiert sein; mit möglichst geringen Schwankungen.

Was ist der Hintergrund?

Bereits im 14.Jahrhundert sagte der berühmte Philosoph Erasmus: „Vertraue nicht all deine Waren einem einzigen Schiff an.“ Selbstverständlich geht es heute nicht mehr um Waren und Schiffe, sondern, stattdessen um Geld und verschiedene Werte.

Doch der Hintergrund bleibt derselbe: Früher war das Risiko, dass das Schiff nicht im Zielhafen ankam, heute ist es die Insolvenz oder Wertverlust einzelner Werte.

Worum geht es?

Bei der Diversifikation sollen Risiken gemindert werden, indem die einzelnen Anlagen zwischen

    • verschiedenen Anlageklassen (Aktien, Anleihen, Rohstoffe, Immobilien, Edelmetalle)
    • innerhalb der Anlageklassen (z.B. verschiedene Branchen bei Aktien, Geschäfts- oder Privatimmobilien etc.)
    • verschiedenen Währungen (z.B. Euro, Dollar etc.)
    • unterschiedlichen Regionen (z.B. Europa, USA, Asien)

verteilt werden. Einzelne Ausfälle oder Verluste sollen dem Anleger nicht schaden können, Marktschwankungen sollen durch unterschiedliche Verläufe (Korrelationen) gemindert werden.

Die perfekte Diversifikation beteiligt den Anleger an allen Vermögenswerten dieser Welt. Er erzielt daraus eine relative Wertsicherheit und neutrale Wertentwicklung gegenüber allen anderen Vermögensinhabern dieser Welt. Egal wie sich die Welt entwickelt, der Anleger ist mit der Diversifikationsstrategie ist immer gleich vermögend gegenüber dem globalen Durchschnittsanleger.

Konzept & Umsetzung

Die Renditequellen unterscheiden sich in Renditequellen die einer Nachfrage unterliegen (Absicherung von Versicherungsrisiken, Nachfrage nach Krediten, Absicherungen vom Depot vor Kursrückgängen, Finanzierung von Infrastruktur) und solchen, die rein managementabhängig auf der Handelsebene ohne realwirtschaftlichen Hintergrund funktionieren. Warum sollte ein Manager oder auch ein riesiges Managementteam besser sein als der Markt? Was macht der Anleger oder der Portfolioverantwortliche, wenn der Manager in einem Jahr mal deutlich schlechter ist? Glauben und Hoffen? Würfeln?

Insofern stufen wir für unsere Strategien alle Management-Strategien als nicht „smart“ ein. Es gibt einfach keine Messfaktoren mit Hilfe derer der Anleger im Nachgang den Erfolg kontrollieren kann. 

ALTERNATIVE Renditequellen nach dem Smartprinzip sind folglich nur alternative Anlagen, die einen realwirtschaftlichen Hintergrund besitzen. Hinzukommen Arbitragegeschäfte. 

CAT Bonds, Vola-Strategien, Microfinanzierung, Arbitrage, Infrastrukturfonds

Die Gewichtung der alternativen Anlagen in der modernen Diversifikationsstrategie legen wir mit 30 % fest. 


Aktienanteil:
Große Streuung mit möglichst wenigen Fonds durch den 1.600 Titel umfassenden World Index, jedoch mit Schwerpunkt Amerika. Damit das Währungsrisiko niedriger ist und auch kleinere Werte hinzu kommen ergänzen wir den Worldindex mit dem Eurostoxx 600 Index. Ebenfalls große Streuung, aber insgesamt deutlich kleinere Werte. Um Deutschland etwas über zu gewichten investieren wir noch 10 % in den DAX. (Aktiv 0/Passiv 100)

Immobilienanteil:
In diesem Depot erfolgt die Immobilieninvestition über Immobilienaktien weltweit. 

Zinsanteil:
Im Zinsanteil muss der Anlageausschuss von Smart Money sehr opportun arbeiten. Soweit möglich sollen Zins-ETF eingesetzt werden. Jedoch nur in liquiden Märkten. Gemanagte Zinsfonds haben ebenso eine Daseinsberechtigung. (Aktiv 50/Passiv 50)

Goldanteil und Sonstiges:
Einen Fonds der den Goldpreis weitestgehend abbildet.

Alternative Vermögensanlagen:

Angesichts der niedrigen Risikovorgabe stehen Arbitragefonds und Volatilitätsfonds im Vordergrund. Ergänzt werden diese Positionen um etwas renditestärkere Anlagen (CAT Bonds, Optionsstrategien). 

Anlageziel

Als Teil meines Gesamtvermögens möchte ich einen Betrag von mindestens € 30.000 in einen (einzelnen) Vermögensbaustein investieren. Das SMARTe Anlageziel für diesen Vermögensbaustein lautet wie folgt: Meine Anlage soll mittel- oder langfristig mit einem klassischen Ansatz (ohne weitere Einschränkungen) auf Basis des Magischen Dreiecks angelegt werden . Meine Absicht für die Anlage ist die Erzielung der bestmöglichen Marktrendite ohne dabei die nachfolgend vorgegebene Risikovorgabe zu überschreiten. Als Finanzprodukte sollen börsennotierte, liquide Geld- und Sachwerte (z.B. durch Fonds & ETFs) genutzt werden. Meine Risikovorgabe lautet: Meine Anlage darf ein erhöhtes Risiko eingehen. Unter einem erhöhten Risiko verstehe ich das Schwankungsrisiko eines Vergleichdepots, das zu 70 % in den DAX® und zu 30 % in Bundesanleihen (10 Jahre) investieren würde. Zusätzlich darf das Substanzverlustrisiko meiner Anlage maximal 15 % betragen. Zur Umsetzung sollen die Werten in meinem Depot breit gestreut werden (Diversifikation). Für die Assetklassenallokation sehe ich , 40 % Aktien, 10 % Immobilienaktien, 20 % Zinsen, 10 % Goldminenaktien und 20 % Alternative Anlagen vor (Strategie: moderne Diversifikation).

Zum Erreichen dieses Zieles ist ein Zeithorizont von 10 Jahren vorgesehen, mit zweijährigen Kontroll- und Messzeitpunkten in Bezug zu der Entwicklung eines Vergleichdepots, das zu 70 % in den DAX® und zu 30 % in den REX® investiert (als Benchmark). Darüber hinaus soll bei einer negativen Abweichung von mehr als 15 % ein sofortiger außerordentlicher Kontrollpunkt einberufen werden.

Risikoprofil der Lösung

  • Die Schwankungen des Depots werden im Regelfall sehr niedrig sein. 
  • Die Zinsanlagen werden opportun von Smart Money gesteuert. Falschbewertungen können zu Substanzverlusten führen. 
  • Schwankungen vom Goldpreis inkl. dem US-Dollarrisiko sind vorhanden, werden sich jedoch zumeist mit anderen Schwankungen überlagern.

Alternative Vermögensanlagen und offene Immobilienfonds sind kaum bewertbar. Black-Box-Risiko. 

Assetklassen der Produkte dieser Lösung:

  • 40 % Aktien
  • 10 % Immobilienaktien
  • 20 % Zinspapiere
  • 20 % Goldminenaktien
  • 30 % Alternative Anlagen


Weitere Risiken:

  • Wirtschaftsform wie wir sie kennen stürzt zusammen
  • Eine Rezession führt zu einer Erhöhung der Ausfallrisiken. Auch bislang gute Bonitäten verschlechtern sich.
  • Risiken im Banksystem führen zu Ausfällen.
  • Massiver Anstieg der Verschuldung in Europa.
  • Zinsanstieg reduziert den Kurs der bestehenden festverzinslichen Anleihen
  • Zinsrückgang reduziert den Kurs vorhandener Variablen Anleihen
  • Risiken von ETF, falls ETF benutzt werden  
    • Handelsdifferenzen zwischen Markt und Marktnachbildung
    •  Wertpapierleihe
    • Termingeschäfte
    • Swopgeschäfte 
    •  Manipulation der gewählten Indizes
  • In obigen Extremfällen kann die Liquidität eingeschränkt sein.
  • Offene Immobilienfonds können ebenfalls von der Liquidität eingeschränkt sein. Weiterhin wird der Wert von Gutachtern festgelegt, das gibt Raum für Falschbewertung. Steigende Zinsen können den Darlehensanteil bei offenen Immobilienfonds belasten. 

Vorteile und Stärken der Lösung

  • Maximale Schwankungsarmut in der Entwicklung. 
  • Verteilung der Anlagesumme in die größten Märkte für Vermögensanlagen. 
  • Sehr breite Diversifikation einer im Verhältnis kleinen Anlagesumme.
  • Nutzung alternativer Renditequellen.
  • Hohe Stabilität der Jahresergebnisse im Verhältnis zu anderen Anlagearten.

Renditequellen, Erfolgs- und Messfaktoren

Die Strategie ist erfolgreich, wenn sich die Welt immer weiterentwickelt und das bestehende Wirtschaftssystem erhalten bleibt. 

Renditequellen:

    • Konjunktur weltweit
    • Steigerung der Vermögenspreise (Gold, Immobilien)
    • Rendite aus der dauerhaften Steigerung des Aktienmarktes
    • Rendite aus Zinsen
    • Rendite aus Dividenden
    • Rendite aus Mieten
    • Rendite aus Inflation

Messfaktoren:

    • REX für den Zinsanteil
    • DAX für den Aktienanteil
    • Euro/Dollar für Währungsschwankungen
    • IMX-Entwicklung Mietpreise
    • Inflationsentwicklung
    • Entwicklung Goldpreis

Anleger-Zielgruppe: Für wen ist die Lösung geeignet?

  • Für alle Anleger, die einerseits Schwankungen möglichst geringhalten wollen und trotzdem in Sachwerte investieren möchten. 
  • Für alle Anleger die über eine breite Diversifikation Ihr Vermögen stabil aufstellen möchten.
  • Für alle Anleger die den Fokus auf Stabilität legen und nicht auf Rendite. Die Rendite ergibt sich aus der Wertveränderung der weltweiten Güter- Zins- und Vermögensmärkte.

Die Zielgruppe benötigt bei der Modernen Diversifikation 60 keine tiefgehenden Erfahrungen und Kenntnisse bei Aktien, weil wir mit den breit gestreuten Anlagen das Einzelrisiko zu vermeiden versuchen. Die Anleger sollten grundlegendes wirtschaftliches Verständnis besitzen und die Zyklen der Märkte verstehen. Für Zinsanteil sind grundlegende Kenntnisse und Erfahrungen hinsichtlich Zinspapieren sicherlich in der Bewertung hilfreich.

Emotional verlangt dieses Portfolio eine zurückhaltende Renditeerwartung. Die meisten Jahresergebnisse sollten zwischen – 5 % und + 8 % p.a. liegen (sofern die Zinsen sich nicht grundsätzlich ändern). 

Anlegertypus:

    • Der Anleger glaubt daran, dass die Märkte langfristig steigen.
    • Der Anleger möchte seine Altersvorsorge über die Beteiligung an den Finanzmärkten aufbauen jedoch keine hohen Risiken eingehen.
    • Der Anleger sucht eine Strategie, wie er die schwankenden Märkte im Griff hat und eine ansprechende Rendite oberhalb des sicheren Zinses erzielen kann.

Kosten und Disclaimer

Jährliche Rückerstattung aus Retrozessionen: 0,1 % - 0,3 %

Siehe ausgewähltes Beratungsmodell.



Beratungsmodelle

Einmalige Beratungsvergütung.

2%

Enthaltene Leistungen:

  • Zielberatung (persönlich oder online)
  • Strategieberatung (persönlich oder online)
  • Risikoprüfung
  • Aufbau und Empfehlung eines zielfokusierten Investmentportfolios

*Alle Preise zzgl. MwSt.

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  • Individuelle Beratung
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  • 2 Stunden pro Jahr, Ausnahme Neuanlage

  • Online-Beratung
  • 0.75%
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  • keine Ausgabeaufschläge

  • 6 Stunden pro Jahr, ausgenommen Neuanlage

  • Persönliche Beratung
  • 0.95%
  • 0,05 %. ab 250.000,-- €, 0,10 % 1 Mio. € Depotwert


  • nach Strategievorgabe

  • keine Ausgabeaufschläge

  • Ohne zeitliche Begrenzung

Dieses Beratungsmodell ist erst möglich ab einer Anlagesumme von€ 100.000,00

  • VV-Control
  • 0.30%
  • 0,05 % ab 1 Mio. € Depotwert

  • Täglich

  • keine Ausgabeaufschläge

  • Geeignetheit und Einhaltung der Vorgabe