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Fokus: Sicherheit

Smoothing

Die perfekte gemäßigte Strategie

Was ist der Hintergrund?

Viele Menschen würden gerne (mehr) in Aktien investieren, haben allerdings Angst vor der hohen Volatilität, also den vielen Schwankungen. 

Zudem besteht bei Anlegern oft die Sorge, zum falschen Zeitpunkt ein- oder auszusteigen.

Was ist Smoothing?

Von britischen Lebensversicherern erfunden, dient Smoothing (deutsch: Glättung) dazu, Kursschwankungen abzufedern, sowohl nach oben als auch nach unten (siehe Grafik nächste Seite), um dann eine geglättete, durchschnittliche Entwicklung zu erhalten.

Dadurch wird erreicht, dass der Anleger weniger abhängig von Kursschwankungen ist, und auch das Ein- und Austrittsdatum eine geringere Rolle spielt.

Wie genau kann ich mir das vorstellen?

Um langfristig eine geglättete, durchschnittliche Wertentwicklung zu erhalten, wird in guten Zeiten ein Teil des Gewinns auf einem “Pufferkonto” gutgeschrieben, sodass Verluste dann verrechnet werden können. 

Zudem wird nur alle sechs Monate zu einem festen Zeitpunkt gekauft und verkauft, sodass das Zittern um den “richtigen” Einstiegszeitpunkt vermieden wird.

Durch diese geglättete Wertentwicklung wird außerdem auch der Ausstiegszeitpunkt unabhängiger von der momentanen Marktlage. Dementsprechend hilft Smoothing den Anlegern, über ihr Vermögen dann zu verfügen, wenn sie es benötigen.

Was sind die Stärken und Schwächen der Strategie?

Stärken:

  • Durch die Anwendung von Smoothing können Anleger unabhängiger vom Verkaufszeitpunkt werden.
  • Die Wirkweise kann weiterhin verbessert werden, indem zusätzlich diversifiziert wird, also in verschiedene Anlageklassen investiert wird.

Schwächen:

  • Die Strategie zeigt ihre Wirkung erst nach einiger Zeit, da das Pufferkonto zunächst aufgebaut werden muss. 
  • Die Kontrolle des Pufferkontos (wieviel der Rendite zurückgelegt werden kann, beziehungsweise wie viel der Verluste ausgeglichen) bedeutet mehr Aufwand, als eine Anlage ohne ein solches Pufferkonto.
  • Durch das Ausgleichen sind auch mehr Transaktionen notwendig, was höhere Transaktionskosten bedeuten kann.