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Cost-Average-Effekt nutzen

Bei der Cost Average (deutsch: Durchschnittskosten) Strategie werden regelmäßig (z.B. monatlich oder jährlich) für denselben Betrag zu Beginn festgelegte, gleichbleibende Titel gekauft (z.B. jeden Monat Anteile eines bestimmten Fonds für 500€). Wenn der Preis der Titel sich auf hohem Niveau befindet, bekommt man relativ wenig Anteile für sein Geld. Ist der Kurs allerdings niedriger, bekommt man relative viele Anteile. Beide Effekte führen dazu, dass man bei schwankenden Werten mit Hilfe des regelmäßigen Einkaufs die Anteilsanzahl und somit die Rendite erhöht (siehe Grafik).

Damit der Cost Average Effekt eintreten kann, ist es zunächst sehr wichtig, dass die Anlage langfristig werthaltig ist. Der Anleger kauft regelmäßig, so häufig wie möglich, Anteile der langfristig werthaltigen Anlage und sammelt so Anteile. Dadurch, dass er die Anlage über einen längeren Zeitraum zu unterschiedlichen Preisen gekauft hat, hat er die Anlage zu einem Durchschnittspreis erworben. Der Cost-Average-Nutzer baut sein Vermögen zum Durchschnittspreis auf. Je stärker die Anlage schwankt, umso größer ist der Nutzen.

Wie man am Beispiel erkennen kann erzielt der Cost-Average-Nutzer sogar eine Zusatzrendite zur durchschnittlichen Wertsteigerung der Anlage über eine Zyklus.

Solange der monatliche Kaufbetrag in einem signifikanten Verhältnis zum Gesamtwert steht, ist der Vorteil eines Kursrückganges (Nachkauf und Verringerung des durchschnittlichen Einkaufspreises) höher als der Verlust des bestehenden Anteilsvermögens. 

Empfehlung: Nutzen Sie den Durchschnittskosteneffekt!

Sammeln Sie bitte keine Liquidität auf Ihrem Konto an und kaufen dann mit einem Einmalbetrag schwankende Wertpapiere. Kaufen Sie dieselben regelmäßig, dann ersparen Sie sich das Risiko, dass Sie zu einem hohen Kurs in den Markt einsteigen. Sofern Sie schon einen hohen Anlagebetrag vorhanden haben, können Sie über einen Einstiegsplan über drei Jahre (Softeinstieg) in den Markt einsteigen.


Strategien für Cost-Average-Effekt nutzen